Hegering Volmarstein

Der Hegering Volmarstein

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Der Hegering Volmarstein wurde 1950 im alten Amt Volmarstein gegründet und vertritt heute 155 Mitglieder - davon 10 Jägerinnen - in der Kreisjägerschaft Ennepe-Ruhr-Kreis e.V. . Gleichzeitig gehören wir damit auch dem Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen e.V. (LJV-NW) an.

Die Mitglieder setzen sich für den Erhalt eines artenreichen, gesunden und angepassten Wildbestandes ein, insbesondere durch nachhaltige Nutzung.

Die Förderung des Biotopschutzes, die Förderung des Natur- und Umweltbewusstsein junger Menschen, das Führen und Prüfen brauchbarer Jagdhunde, das jagdliche Übungsschießen und das jagdliche Brauchtum mit dem Jagdhornblasen sind weitere Aufgaben, die durch die Jäger erbracht werden.

Die zum Hegering zählenden Reviere sind die Gemeinschaftlichen Jagdbezirke Albringhausen, Silschede, Volmarstein und Voßhöfen, Wengern sowie die Eigenjagdbezirke Gut Berge, Gut Steinhausen und Wengerner Mühle.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.hegering-volmarstein.de .

 

Frühjahrsputz im Revier

Unterstützung bei ihrem „Frühjahrsputz“ erhielten die Jägerinnen und Jäger des Hegering Volmarstein von Mitgliedern des DLRG Wetter. Treffpunkt war der Henriette-Davidis-Platz in Wetter-Wengern. Von dort startete man in die Reviere der Wetteraner Ortsteile. Foto: Otmar Benner

Volmarsteiner Jäger sind aktive Naturschützer

Das Frühjahr ist die beste Zeit, um im Revier klar Schiff zu machen. Auch bei uns befreien Jägerinnen und Jäger jetzt die Reviere von Müll und Unrat. Am Wochenende trafen sich bei eisiger Kälte die Mitglieder des Hegering Volmarstein wieder zum „Frühjahrsputz“, um Altglas im Gebüsch, Autoreifen am Wegrand und jede Menge illegal entsorgten Verpackungsmüll einzusammeln. Beeinträchtigt wurde die Aktion durch den über Nacht gefallenen Schnee, der das Einsammeln des Konsummülls erschwerte. Trotzdem wurden über 50 blaue Müllsäcke zusammen getragen und an verschiedenen Sammelstellen deponiert. Tatkräftige Unterstützung erhielten die Waidmänner von Mitgliedern der DLRG Wetter. Nicht nur in den Ruhrauen, auch an den großen Hauptverbindungsstraßen zwischen den Ortsteilen Wengern, Esborn, Silschede, Volmarstein und Grundschöttel wurde der Unrat eingesammelt, da dort erfahrungsgemäß der meiste Abfall aus den Autos heraus geworfen wird.

Am Kriegerdenkmal in Esborn war eine der vielen Sammelstellen eingerichtet. Der Stadtbetrieb Wetter kümmerte sich später um den Abtransport der Müllberge. Foto: Otmar Benner

Verpackungsreste, die von Wildtieren gefressen werden können, stellen für die Tiere eine erhebliche Gefahr dar. Metallteile und Drähte, in denen sich die Tiere verfangen können, führen oftmals zu einem qualvollen Tod. Aber auch Verpackungsreste und Schnüre werden von Vögeln zum Bau der Vogelnester mit fatalen Folgen eingesetzt: Das Regenwasser kann nicht ablaufen, die Jungvögel erfrieren. „Jedes Frühjahr stehen wir vor Bergen mit illegal entsorgtem Müll in unseren Revieren. Mit unserer Säuberungsaktion, die wir mit Mitgliedern unseres Hegerings schon seit vielen Jahren durchführen, leisten die Jägerinnen und Jäger einen wichtigen Beitrag zum Natur- und Artenschutz“, sagt Achim Hasenkämper, Hegeringleiter in Volmarstein. Der Stadtbetrieb wird zum Ende der Aktion über die Sammelstellen informiert und sorgt anschließend für den Abtransport der Müllberge.

Otmar Benner


Der Volmarsteiner "Bärenklau Töter"

Bei der Jahreshauptversammlung des Hegering Volmarstein wurde Horst Gottmann mit einer besonderen Trophäe ausgezeichnet, die vom Obmann für Naturschutz, Elmar Kersting und Rainer Overhoff als Wanderpreis gestiftet wurde. In Anerkennung seines Einsatzes im Kampf gegen die Herkulesstaude, auch Riesen-Bärenklau genannt, wurde ihm diese Auszeichnung, begleitet vom Applaus der Hegeringmitglieder, im Schützenheim in Oberwengern überreicht. Bei der vorjährigen Aktion des Hegering Volmarstein, dem Bärenklau in den Ruhr-Auen den Garaus zu machen, tat sich Horst Gottmann besonders hervor. Nicht nur, dass er sich sogar spezielle Schaufeln für den Einsatz zulegte, er war auch der eifrigste Akteur bei dieser Hegemaßnahme.

Kein Wunder also, dass er von seinen Waidkameraden zukünftig als „Bärenklau Töter“ tituliert wird. Die dazu passende Trophäe konnte er nun in Empfang nehmen.

Foto Otmar Benner - Horst Gottmann (lks), von seinen Waidkameraden liebevoll "Bärenklau Töter" genannt, bekam vom Hegeringleiter Achim Hasenkämper die namensgebende Trophäe für seinen unermüdlichen Einsatz im Kampf gegen die Herkulesstaude.


Hegering Volmarstein legt Streuobstwiese auf Gut Steinhausen an

Der Hegering Volmarstein erstellt als Neuanlage in der "Kalten Welt" auf Gut Steinhausen auf einer Fläche von ca. 2.000 Quadratmetern eine große Streuobstwiese mit 13 hochstämmigen Obstbäumen sowie ein Vogelschutzgehölz, bestehend aus 75 Gehölzen (Weißdorn, Heckenkirsche und Sanddorn); außerdem werden Nistkästen für den Steinkauz aufgehängt.


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Folgende alte Obstsorten werden angepflanzt: Apfelbäume der Sorten Jacob Lebel, Rote Sternrenette und Rheinischer Winterrambur; Pflaumenbäume der Sorten Hauszwetschge und Mirabelle von Nancy und Kirschen der Sorte Süßkirche von Hasenkamp.

Bei den Bepflanzungsflächen handelt es sich um eine alte, brach liegende Grün- bzw. Hausgartenfläche. Zwei alte, vorhandene Ostbäume (Birne und Zwetschge) werden in die Gesamtanpflanzung entsprechend integriert. Die Streuobstwiese soll der Förderung der Artenvielfalt, der Aufwertung des Landschaftsbildes, der Verbesserung des Naturhaushaltes und der Förderung der Steinkauz-Population dienen.

Die Bepflanzung wurde mit der Unteren Landschaftsbehörde des Ennepe-Ruhr-Kreises abgesprochen und von ihr befürwortet.

Weitere Informationen über den Hegering Volmarstein finden Sie unter: www.hegering-volmarstein.de.


Blick auf Volmarstein

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